ENDOPROtherapeuticum
IHRE INDIVIDUELLE NACHBEHANDLUNG IM ENDOPROTHETICUM

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DAS ENDO-TRAINING
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ENDOPROtherapeuticum – Die Nachbehandlung nach Hüft- und Knieendoprothetik
Das ENDOPROtherapeuticum umfasst die strukturierte Nachbehandlung nach einer Hüft- oder Knieendoprothese. Ziel dieses Konzeptes ist eine sichere Mobilisation, eine stabile Gelenkfunktion und eine nachhaltige Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Alltagsbelastbarkeit. Die Nachbehandlung erfolgt nach klar definierten, evidenzbasierten Protokollen und wird eng mit dem operativen Team abgestimmt.
Ziele der Nachbehandlung im ENDOPROtherapeuticum
Die Nachbehandlung verfolgt mehrere medizinisch relevante Kernziele:
- Wiederherstellung eines physiologischen Gangbildes
- Schmerzreduktion und Schwellungsmanagement
- Stufenweise Steigerung von Beweglichkeit und Kraft
- Verbesserung der Koordination und Gelenkstabilität
- Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport nach definierter Belastungssteigerung
Die Maßnahmen orientieren sich am individuellen Zustand, der OP-Technik, dem Implantattyp und den jeweiligen funktionellen Anforderungen.
Strukturierter Ablauf der Nachbehandlung
1. Frühphase direkt nach der Operation
Bereits in den ersten Tagen nach der Implantation einer Hüft- oder Knieprothese beginnt die initiale Mobilisation. Hierzu zählen:
- sicherer Stand und erste Schritte
- Gehtraining mit Unterarmgehstützen
- Förderung der Beweglichkeit innerhalb der vorgegebenen Grenzen
- Anleitung zu Lymphdrainage- und Entlastungsstrategien
Diese Phase findet in der stationären Partnerklinik (z. B. curaparc clinic) statt und schafft den Übergang zur weiteren Therapie.
2. Ambulante oder stationäre NACHBEHANDLUNG
Im Anschluss folgen entweder eine ambulante oder stationäre NACHBEHANDLUNG, abhängig von individueller Belastbarkeit, Mobilität und sozialer Situation.
Typische Inhalte:
- gerätegestützte Übungen zur Muskelkräftigung
- koordinatives Training zur Gelenkstabilität
- Gangschule mit schrittweiser Belastungssteigerung
- Training der Alltagsbewegungen (z. B. Treppensteigen)
- MEDIZINISCHE TRAININGSTHERAPIE
Diese Phase dient dazu, die Funktion des neuen Gelenks kontrolliert zu verbessern.
3. Fortgeschrittene Trainingsphase
In dieser Phase steht die Rückkehr zu normalen Alltagstätigkeiten und – je nach Gelenk und Patientengruppe – zu bestimmten sportlichen Aktivitäten im Vordergrund. Dazu gehören:
- Ausdauertraining (z. B. Ergometer, Walking)
- Kraftaufbauprogramme
- Beweglichkeitstraining
- fortgeschrittene Koordinationsübungen
Der Ablauf richtet sich nach den jeweiligen Empfehlungen für Hüft- oder Knieprothesen und dem Heilungsverlauf.
Nachbehandlung nach Hüftprothese
Im Fokus stehen:
- physiologisches Gangbild ohne Ausweichbewegungen
- kontrollierter Erhalt bzw. Aufbau der Hüftbeweglichkeit
- Stabilisierung der muskulären Führung (insbesondere Glutealmuskulatur)
- korrekte Belastungssteigerung je nach Implantat und Zugang
Bei Kurzschaftprothesen wird oft eine zügigere Mobilisation ermöglicht, da der Knochen- und Weichteilschonung eine besondere Rolle zukommt.
Nachbehandlung nach Knieprothese
Schwerpunkte sind:
- Erreichen einer definierten Beugung und Streckfähigkeit
- Vermeiden von Verklebungen und Bewegungseinschränkungen
- Aufbau der Oberschenkel- und Unterschenkelmuskulatur
- Verbesserung der Koordination und Stabilität des Kniegelenks
Ein strukturiertes physiotherapeutisches Programm ist entscheidend, um die Funktion des Gelenks langfristig zu sichern.
Kooperation mit Physiotherapiepartnern
Für die Nachbehandlung arbeitet das ENDOPROTHETICUM mit PARTNER-PHYSIOTHERAPEUTEN zusammen. Die Auswahl der Maßnahmen erfolgt auf Basis des individuellen Befundes und der operativen Vorgaben.
Regelmäßige Verlaufskontrollen durch das behandelnde Team unterstützen eine zielgerichtete Anpassung des Therapieverlaufs.
Kontrollen und Nachsorgetermine
Ein wichtiger Bestandteil des ENDOPROtherapeuticums sind strukturierte ärztliche Kontrollen:
- frühzeitige postoperative KontrolleN UND REGELMÄSSIGE ÜBERPRÜFUNG DES HEILUNGSVERLAUFS
- weiterführende Funktionskontrollen in den ersten Monaten
Diese Termine dienen der Überprüfung der Gelenkfunktion, der Röntgenkontrolle des Implantats und der Abstimmung der weiteren Behandlungsschritte.
Belastungsaufbau, Alltag & Sport
Der Übergang in den Alltag erfolgt stufenweise. Dazu gehören klare Empfehlungen zu:
- Belastungsmöglichkeiten im Alltag
- Gehstrecken und Mobilität
- Zeitpunkt der Rückkehr zur Arbeit
- geeigneten und ungeeigneten Sportarten
- langfristigen Schutzfaktoren zur Haltbarkeit des Implantats
Die Empfehlungen basieren auf aktuellen Leitlinien sowie auf langjähriger klinischer Erfahrung des Teams.
Fazit
Das ENDOPROtherapeuticum bündelt alle Maßnahmen der strukturierten Nachbehandlung nach Hüft- und Knieendoprothesen. Durch einen INDIVIDUELLEN Ablauf, regelmäßige Kontrollen und die enge Verzahnung mit der operativen Versorgung entsteht ein konsistentes Therapiekonzept, das die sichere und funktionelle Wiederherstellung nach endoprothetischen Eingriffen unterstützt.













